Makers of all countries unite
makers united ist ein internationales Mitmach- und Innovationsfestival für alle, die Zukunft nicht nur anschauen, sondern selbst ausprobieren, bauen und mitgestalten wollen.
Danke für makers united 2026. Wir sehen uns 2027.
Danke an alle Besucher:innen, Aussteller:innen, Partner:innen, Unterstützer:innen und helfenden Hände. Ihr habt die Stadthalle mit Ideen, Experimenten, Gesprächen und Begeisterung gefüllt. Die ersten Eindrücke vom Festival findet ihr hier.
Zuschauen reicht nicht
Macht mit!
Die makers united bringt Werkstatt, Labor, Klassenzimmer, Atelier und Bühne zusammen. An den Ständen entstehen kleine Objekte, große Aha-Momente und Gespräche über Technik, Kreativität und die Zukunft der Region.
Werkzeuge in die Hand.
Hier wird nicht nur gezeigt, sondern ausprobiert: Kistendeckel werden zu Campinghockern, Gläser bekommen eigene Gravuren, Metall wird bearbeitet, Schaltungen werden gelötet und aus einfachen Materialien entstehen persönliche Unikate.
Der Schultag wird zum Projekttag.
Am Young Makers Day entdecken Klassen Technik und Gestaltung in kompakten Workshops: von Calliope-Challenges und Robotik-Parcours bis zu Upcycling, Textil, Energieexperimenten und kreativen Materialproben.
Tradition trifft Zukunft
Klöppeln mit Lasercut-Rahmen, Weben neben 3D-Druck, Kintsugi neben recycelten Materialien: Viele Angebote verbinden altes Handwerk mit neuen Werkzeugen und nachhaltigen Ideen.
Robotik, Coding, Daten
Mini-Fahrzeuge folgen programmierten Strecken, Lernroboter reagieren auf Codes, Drohnen und Sensoren zeigen, wie aus Software Bewegung wird. Auch digitale Souveränität und offene Technik bekommen Raum.
Erleben mit allen Sinnen
Bewegung wird zu Musik, ein Apfel liefert Strom, Rauchringe fliegen durch die Luft und ein Fahrradsimulator macht Leistung sichtbar. Technik wird verständlich, weil man sie spürt.
Alle dabei. Viele Wege rein.
Die Aussteller:innen sind nach Angebotswelten sortiert: So wird schnell sichtbar, welche Werkstätten, Experimente und Mitmachstationen euch erwarten und wer sie vor Ort gestaltet.
FUNKEN Akademie
Die FUNKEN Akademie ist eine Plattform für das Zusammenwirken von Kunst und Technologie. Im FUNKEN Pilot arbeiten Künstler:innen und Technologieunternehmen aus Sachsen in Tandems zusammen: einen Tag lang, mit Material aus dem Arbeitsalltag der Unternehmen. Auf der makers united zeigen sie die am Vortag entstandenen Ergebnisse: physische Zukunftsmodelle im Maßstab 1:100, versammelt in einem gemeinsamen „Museum für potentielle Zukünfte“.
International & Residence
Kintsugi, Upcycling, Robotik, Materialexperimente und Perspektiven aus internationalen Makerspaces treffen auf lokale Werkstätten und die Maker Residence.
Werkstatt & Handwerk
Holz, Metall, Guss, Formenbau und traditionelle Werkzeuge werden praktisch erfahrbar: Besucher:innen bauen, gestalten, gravieren, gießen und testen eigene Objekte.
Textil, Kunst & Gestaltung
Von Nähmaschinen und Klöppelkunst bis Grafiktablet, Stickern, Glasgravur und Musikinstrumenten: Gestaltung wird hier unmittelbar und persönlich.
Robotik, Coding & Open Tech
Roboter fahren, kämpfen, folgen Linien oder entstehen direkt im Workshop. Dazu kommen offene Technik, Coding-Challenges, 3D-Druck, Linux, Sensorik und digitale Teilhabe.
Energie, Mobilität & Wissenschaft
Windkraft, Strom aus Äpfeln, Fahrradsensorik, Schienen- und Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und smarte Prototypen machen Wissenschaft greifbar.
Bildung, Medien & Netzwerk
Zwischen MINT-Lounge, Medienaktion, Designpreisen und Lernspielen entstehen Anknüpfungspunkte für Schulen, Familien, Lehrkräfte, Unternehmen und die Kreativwirtschaft.
Mitmachstand, Young Makers Day und Festivalbetrieb.
Aussteller:innen bringen bei makers united keine reine Präsentation mit, sondern ein aktives Angebot: bauen, testen, experimentieren, erklären und direkt mit Besucher:innen ins Gespräch kommen. Genau dadurch entsteht der besondere Kontakt zu Familien, Lehrkräften, Studierenden, Entwickler:innen und künftigen Fachkräften.
Freitag, 26.06.2026, 08:00-14:00 Uhr: Schulklassen entdecken in kleinen Gruppen kompakte Workshops von 45-50 Minuten aus Praxis, Technik und Kreativität.
Samstag, 27.06.2026: Die Stadthalle ist für das öffentliche Festival geöffnet. Besonders stark sind Angebote, bei denen Besucher:innen selbst aktiv werden.
Nicht-kommerzielle Aussteller:innen nehmen kostenlos teil. Für kommerzielle Aussteller:innen können Standgebühren anfallen; Details werden direkt abgestimmt.
Ausstellende vermitteln Know-how niedrigschwellig, zeigen echte Praxis und erreichen Nachwuchs, Familien, Schulen und die regionale Maker-Community.
- Young Makers Day Aufbau: Do 25.06.2026, 17:00-20:00 Uhr oder Fr 26.06.2026, 06:00-07:30 Uhr.
- Young Makers Day Abbau: Fr 26.06.2026, 14:00-16:00 Uhr.
- Aufbau Samstag: Fr 26.06.2026, 14:00-16:00 Uhr oder Sa 27.06.2026, 06:00-09:30 Uhr.
- Abbau Samstag: 18:00-20:00 Uhr. Falls am Montag noch etwas abgeholt werden muss, bitte direkt melden.
Zwei Tage. Ein Festival voller Ideen.
Freitag gehört den Schulklassen, Samstag öffnet die Stadthalle für alle. Dazwischen: Workshops, Vorführungen, offene Werkstätten, Experimente und Begegnungen mit Maker:innen aus Chemnitz, Sachsen und darüber hinaus.
Young Makers Day
Der Freitag ist für Schulklassen reserviert. In kleineren Gruppen wird gebaut, programmiert, gestaltet und geforscht. Ideal für alle, die MINT, Handwerk und Kreativität nicht nur erklären, sondern erleben wollen.
Eröffnung makers united
Ab 10 Uhr öffnet das öffentliche Festival. Besucher:innen können frei durch die Stadthalle ziehen, Stände entdecken, Fragen stellen und direkt an vielen Stationen mitmachen.
Young Maker University
Das Wissensformat für junge Entdecker:innen bringt große Fragen auf die Bühne. 2026 mit Simón Albers, bekannt von Woozle Goozle.
Festival, Netzwerk, Experimente
Bis 18 Uhr läuft das volle Programm: Roboterarena, Textilwerkstatt, Energieexperimente, Medien- und Codingstationen, Handwerk, Design, Beratung und offene Gespräche mit der Maker-Community.
Simón Albers fragt weiter: Warum?
Die Young Maker University kommt 2026 mit Simón Albers nach Chemnitz. Viele kennen ihn von Woozle Goozle; bei makers united bringt er seine Neugier, sein Wissen und seine Freude an überraschenden Erklärungen auf die Bühne.
Schon als Kind war „Warum“ Simóns Lieblingswort. Er wollte für alles eine Erklärung haben und diese Neugier ist geblieben. Nach dem Studium der Sportwissenschaft, Englisch und Psychologie in Kiel führte ihn sein Weg als Moderator und Redakteur über Formate wie 1LIVE und den WDR zu SUPER RTL.
Bis heute geht es ihm darum, Wissen weiterzugeben und Neues herauszufinden. Bei der Young Maker University teilt Simón seine Neugier mit dem Publikum und wird in der Stadthalle sicher selbst noch das eine oder andere dazulernen.
Alle kommen anders rein. Alle machen mit.
Ob Familienausflug, Projekttag, Ausstellerstand oder Partnerschaft: Die makers united ist offen für Menschen, die neugierig sind, Wissen teilen oder junge Talente für Technik und Gestaltung begeistern wollen.
Besucher:innen
Kommt vorbei, probiert Stationen aus und nehmt Ideen mit nach Hause: vom selbst gestalteten Anhänger bis zum programmierten Roboter, vom Oldtimer-Selfie bis zur eigenen kleinen Schaltung.
Der Eintritt am Samstag bleibt dank der Unterstützung der Community4you AG und Auprotec kostenlos.
Aussteller:innen
Bringt eure Werkstatt, euer Experiment oder eure Bildungsstation ins Festival. Besonders stark sind Angebote, bei denen Besucher:innen selbst bauen, testen, fragen und etwas mitnehmen können.
Schulklassen
Der Young Makers Day macht Berufsorientierung und Zukunftskompetenzen praktisch: kurze Wege, feste Zeitfenster und Angebote, die auch ohne Vorkenntnisse funktionieren.
Auch die Teilnahme für Schulklassen bleibt dank Community4you AG und Auprotec kostenlos.
Unterstützer:innen
Partner helfen dabei, Werkstätten, Bildungsformate und internationale Maker-Erfahrungen sichtbar zu machen. So wird aus einem Festival ein Netzwerk für Nachwuchs, Innovation und Stadtgesellschaft.
Mehr als Logo-Sponsoring.
Wer Maker e.V. unterstützt, stärkt eine internationale Makerkultur mit Sachsen im Herzen: Ingenieur:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Handwerker:innen, Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Makerspaces kommen zusammen, um praktisch zu lernen, zu entwickeln und Innovation sichtbar zu machen.
makers united ist ein Umfeld für glaubwürdiges Employer Branding, Bildungsengagement, CSR und ESG-Kommunikation. Der Kontakt entsteht nicht über abstrakte Werbeflächen, sondern über Hands-on-Erlebnisse, Workshops, Challenges und direkte Gespräche mit technikaffinen Macher:innen, frühen Tool-Adoptern, Lehrkräften, Studierenden, Entwickler:innen und künftigen Fachkräften.
Maker e.V. pflegt ganzjährig Kontakte zu Makerspaces, Bildungspartnern, Unternehmen, Hochschulen und internationalen Organisationen.
Unterstützung fließt in Bildungsangebote, Austauschformate, Residenzen, Festivalangebote und den Aufbau eines tragfähigen Maker-Ökosystems.
Erreicht werden Familien, Schulklassen, Lehrkräfte, Studierende, Entwickler:innen, Kreative, Unternehmen und junge Menschen mit Interesse an Zukunftstechnologien.
Aus echten Projekten entstehen starke Geschichten, Fotos und Videos mit Menschen, Maschinen, Prototypen und sichtbarem Lernmoment.
Unterstützung ist als Sponsoring, Sachleistung, Netzwerkbeitrag, Workshop- oder Projektpartnerschaft möglich. Am sinnvollsten ist ein direktes Gespräch über Ziele, Sichtbarkeit und passenden Beitrag.
„Ich kann das nur unterstützen […] weil community4you der Meinung ist, dass die Zukunft darin liegt, unseren Kindern und Jugendlichen Wissen zu vermitteln […], damit Chemnitz eine Stadt wird, die viele junge Leute anzieht.“ Uwe Bauch, Vorstandsvorsitzender der community4you AG und Geschäftsführer von Auprotec
„Hier inspirieren und begeistern wir die Fachkräfte von morgen!“ Katrin Hoffmann, Geschäftsführerin des Industrievereins Sachsen und Vorstandsvorsitzende des Maker e.V.
Making Makerspaces
Vom 25. bis 27. Juni 2026 bringt Making Makerspaces internationale Gäste, Entscheider:innen, Start-ups, Unternehmen und Makerspace-Betreiber:innen nach Sachsen. Im Mittelpunkt stehen offene Werkstätten, kreative Ökosysteme, nachhaltige Finanzierung und Cross-Innovation.
Das Programm verbindet Besuche in Dresden, Leipzig und der Chemnitzer Region mit Networking, Praxisorten und einem internationalen Symposium während der makers united.
Internationale Maker arbeiten in der Maker-Region Chemnitz und Umgebung.
Die Maker Residence bringt internationale Kreative für rund zehn Tage in Makerspaces der Chemnitzer Region. Dort entstehen Materialexperimente, technische Prototypen, Workshops, Vermittlungsformate und neue Kooperationen, die anschließend bei makers united sichtbar werden.
Open Call und Überblick
Der dritte Durchgang des Maker Residence Programms findet im Juni 2026 im Umfeld des makers united Festivals statt. Maker e.V. lädt nicht-deutsche Maker ein, mit einer Idee, einem Konzept oder einem offenen Projekt in die Region zu kommen. Willkommen sind Design-Challenges, Materialexperimente, konzeptionelle Arbeiten, technische Prototypen, traditionelle Handwerke und alles, was praktisch erprobt werden will.
Der Fokus liegt auf Wissens- und Kulturaustausch, Zusammenarbeit, Vernetzung und gemeinsamem Machen. Besonders passend sind Projekte zu Nachhaltigkeit, zirkulärer Ressourcennutzung, STEAM-Bildung, Vermittlung, Partizipation, Dialog und kritischem Denken. STEAM steht für Science, Technology, Engineering, Arts and Mathematics.
Wer kann sich bewerben?
- Bevorzugt gesucht werden Maker mit Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union.
- Die Teilnehmenden sollten ausreichend Englisch sprechen, offen kommunizieren und Vielfalt respektieren.
- Wichtig sind Interesse an internationalem Austausch, langfristiger Vernetzung, eigenständigem Arbeiten und dem Teilen von Fähigkeiten.
- Workshop-Erfahrung oder Erfahrung mit partizipativen Formaten ist ideal, aber nicht als harte Ausschlussbedingung formuliert.
- Ein bevorzugter Makerspace kann angegeben werden, garantiert aber keine Platzierung. Eine Bewerbung ohne konkrete Space-Wahl ist ebenfalls möglich.
- Das Budget ist vor allem auf EU-Reisen ausgelegt. Zusätzliche Reisekosten aus anderen Weltregionen müssen selbst finanziert werden.
- Paare oder Projektpartner teilen sich ein Budget und eine Unterkunft. Für das Mitbringen kleiner Kinder ist die Residency leider nicht geeignet.
Zeitraum, Festival und Erwartungen
Die Resident:innen arbeiten vom 17. oder 18. Juni bis 25. Juni 2026 in ihrem ausgewählten Makerspace. Am 25. Juni reisen alle nach Chemnitz, bereiten ihren Festivalstand vor und treffen die anderen Resident:innen bei einem Netzwerkevent.
- 17./18. Juni: Ankunft im Host-Makerspace.
- 17./18.-25. Juni: Residence-Zeit im Makerspace.
- 25. Juni: Reise nach Chemnitz, Aufbau und Netzwerkevent.
- 26. Juni: Young Makers Day für Schulen, 8:00 bis 14:00 Uhr.
- 27. Juni: makers united Festival mit partizipativen Angeboten.
- 27. Juni abends: informelles Get-together.
- 29. Juni: Rückreise.
Was Maker e.V. anbietet
- Persönliche Begleitung vor und während der Residency.
- Kontakt auf Englisch, Niederländisch oder Deutsch.
- Austausch mit lokalen Makerspaces und Co-Residents.
- Mehrere Netzwerkveranstaltungen für alle Maker Residents.
- Teilnahme und Präsentation bei makers united 2026.
- Sichtbarkeit über Website und Social Media.
- Unterkunftsbudget während der Residency und Unterkunft in Chemnitz während makers united, sofern die Residency nicht ohnehin in Chemnitz liegt.
- Mobilitätsunterstützung als Pauschale von 500 EUR.
- Materialbudget von 300 EUR über den Host-Makerspace.
- Zugang zu einem lebendigen, internationalen und wachsenden Maker-Netzwerk.
Die Live-Seite weist außerdem darauf hin, sich mit steuerlich relevanten Tagespauschalen und Auslandsaufenthaltsregelungen im eigenen Land vertraut zu machen. Für Mobilität in der Region werden Deutsche Bahn App und Deutschlandticket empfohlen; Reisen sollen rechtzeitig und möglichst umweltbewusst geplant werden.
Bewerbung und Ablauf
Vor der Bewerbung sollen alle Informationen gelesen, Website und Social-Media-Kanäle geprüft, die teilnehmenden Makerspaces angesehen, Termine und Reiseoptionen geklärt und das Formular vollständig ausgefüllt werden. Die Seite nennt als Rückmeldungstermin den 20.05.2026.
Hinweis Die Residence-Plätze für dieses Jahr sind vergeben; dieser Abschnitt dokumentiert nur noch den Ablauf.Host-Makerspaces im Residence-Netzwerk
BUNTSPEICHER ZwönitzAußenraum, Gebäude und Landschaft als offenes Umfeld für Maker-Projekte.
Olbernhauer HutzenstüblTeilnehmender Host-Ort im regionalen Makerspace-Netzwerk.
Kulturnetzwerk UW EtzdorfKultureller Netzwerkort für Austausch, Produktion und gemeinsames Arbeiten.
Lehngericht AugustusburgHost-Space im ländlichen Raum der Chemnitzer Region.
Sternenlabor PlauenTeil des Maker-Residence-Netzwerks mit Fokus auf gemeinsames Experimentieren.
ESCHE LABLabor- und Werkstattumfeld für textile, kreative und technische Experimente.
Kulturgut Linda e.V.Regionaler Kultur- und Maker-Ort mit Raum für kollaborative Projekte.
Kulturhaus KLackxTeilnehmender Kultur- und Maker-Ort in Glauchau.
NETZ-Werk NeukirchenKulinarischer Makerhub in einem ehemaligen Autohaus vor den Toren von Chemnitz.
Klub Solitaer ChemnitzChemnitzer Kreativort für Austausch, Experimente und gemeinsames Arbeiten.
Experiment KitchenExperimentierküche an der Kreativachse mit Interior-Bar-Atmosphäre.
Lokal Labor Alte Brauerei Annaberg-BuchholzInnenraum und Laborumfeld in der Alten Brauerei Annaberg-Buchholz.
Vector Lab CNC Kreativachse ChemnitzCNC- und Holzwerkstatt an der Kreativachse für präzise Fertigung und Gestaltung.
ChaostreffTechniknaher Treffpunkt im Maker-Netzwerk.
Lößnitz Makers #diemacherei e.V.Arbeitsraum, in dem Zukunftstechnologien, soziales Engagement, Kultur, traditionelles Handwerk, moderne Technik, Upcycling und Kooperation zusammenkommen.
Kulturwerk SchneebergTradition trifft Innovation mitten in der Stadt; der Space ist laut Live-Seite noch in Entwicklung.
Programm-Historie und Förderung
2024 brachte das Programm 25 europäische Maker aus 12 Nationalitäten im Alter von 21 bis 66 Jahren zusammen. Sie arbeiteten parallel in 12 ausgewählten Makerspaces der Chemnitzer Region und entwickelten partizipative, bildungsorientierte Projekte für das makers united Festival.
Das Residence-Netzwerk verbindet internationale Kreative mit lokalen Makerspaces und Institutionen in der Maker-Region Chemnitz. Mehr als 50 Kreative haben bereits an Residenzen von einer bis vier Wochen gearbeitet. Die Bandbreite reicht von natürlicher Marmorproduktion, Robotik aus Japan, Textile-Upcycling-Installationen aus Ghana und Glaskunst aus der Ukraine bis zu 3D- und Holzstaubdruck, Biomaterialien, Balancing Robots, ferngesteuerten Flugobjekten, KI und vielen Zwischenformen.
Das Programm wird von starken Partnern getragen und wächst als Legacy-Projekt der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 weiter. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelner Jahrgang, sondern ein internationales Netzwerk aus Maker:innen, Host-Spaces, Workshops, Wissenstransfer und langfristigen Kooperationen.
Internationale Maker
Diese internationalen Maker erweitern das Residence-Netzwerk in der Maker-Region Chemnitz und Umgebung. Die Profile zeigen Herkunft, Arbeitsfelder und Anknüpfungspunkte für Austausch, Workshops und gemeinsame Projekte.


Olha Ivanchenko
Olha ist in Kyiv in Maker- und Repair-Kontexten aktiv. Ihr Schwerpunkt liegt auf gemeinschaftlichem Reparieren, praktischer Vermittlung und resilienten Werkstattformaten.



Asya Tkachenko
Asya kommt aus dem ukrainischen Maker- und Kreativumfeld. Ihre Arbeit steht für offene Werkstattpraxis, Austausch und praktische Experimente mit Community-Bezug.



José Manuel González Martínez
José Manuel kommt aus Málaga und arbeitet als STEAM-Vermittler mit Licht, Elektronik und anschaulichen Experimenten. Seine Formate laden zum direkten Ausprobieren ein.
Hiroshi Sato
Hiroshi bringt mit dem Earthball-Kontext und traditionellen japanischen Wandtechniken einen Blick auf Handwerk, Lernen und Materialkultur in die Residence.

Akiko Takahashi
Akiko verbindet Handwerk, Essen, Textil und spielerische Workshopformate. Ihre Projekte machen japanische Alltagskultur und gemeinsames Herstellen zugänglich.
Mateusz Rukowicz
Mateusz arbeitet an Robotik und technischen Prototypen. Seine Praxis übersetzt Mechanik, Sensorik und digitale Werkzeuge in greifbare Maschinen und Lernmomente.



Wout Zweers
Wout ist Künstler, Ingenieur und Designer aus Enschede. Er arbeitet mit Landschaft, Wasser, Schweißen, Modellbau und dem Wissen aktiver Makerspaces.


Wouter Klop
Wouter baut Balancing Robots und arbeitet zwischen Mechanik, 3D-Druck, Elektronik, Simulation und Werkstattimprovisation. Seine Projekte zeigen Technik in Bewegung.
Resident:innen im Netzwerk
Unser wachsendes internationales Residence-Netzwerk zeigt, wie breit die internationalen Werkstatt- und Vermittlungsperspektiven inzwischen sind. Nachfolgend einige der Resident:innen der Vorjahre.
Edurne Herrán (ESP)Multidisziplinäre Künstlerin aus Berlin mit Wurzeln im Baskenland; sie verbindet Alltag, Begegnung, digitale Interaktion, Partizipation, Upcycling und Workshops.
Delphine Bawin (FR)Makerin aus Korsika mit Ökologie-Background; arbeitet mit Lasercutter, Plotter und Precious Plastic rund um Nachhaltigkeit.
Navid Lari / Escaporium (BE)Kreativer Storyteller und Maker, der fantastische Abenteuer über Escape-Game-Kreationen entwickelt.
Ferdinand Doblhammer (AUT)Medienkünstler, Musiker und Designer; arbeitet zu Datensicherheit, Virtualisierung, Grenzen und Machine-Learning-Systemen.
Nerea Lekuona (ESP)Künstlerin aus Vitoria-Gasteiz; verbindet Bild, Schrift, Aktion, Vermittlung, Installation und gesellschaftliche Reflexion.
Alex Boca (ROU)Betreibt das 3D-Art-Lab LAPSUS in Timisoara, organisiert 3D-Modelling-Wettbewerbe und bringt künstlerische Visionen als 3D-gedruckte Skulpturen in die Welt.
Wouter Klop (NL)Mechaniker aus Eindhoven und kreativer Allrounder zwischen 3D-Druck, SMD-Löten, Simulationen, Klavier und Lasercutter-Bau.
Jordi Giner Garcia (ESP)Lab Technician im Fab Lab Terres de l'Ebre; arbeitet mit 3D-Visualisierung, Video Mapping, 3D-Druck und interaktiver Kunst.
Logge Romani (ITA)Karl Logge und Marta Romani arbeiten als Künstlerduo auf Sardinien mit Weben, Färben, Ortserinnerung, Natur, Installation und Live-Art.
Wout Zweers (NL)Künstler, Ingenieur und Designer aus Enschede; baut, schweißt, modelliert und arbeitet wieder mit Wasser, Flüssen und Landschaften.
Emeline Lavocat (FR)Designerin im universitären Fab Lab Corti auf Korsika; arbeitet an mobiler Wissenschafts- und Maker-Vermittlung für Schulen und Events.
Tom Violleau (FR)Industrial Designer mit Fokus auf Rapid Prototyping und Circular Economy; entwickelt marmorierte Objekte aus 3D-Druck-Abfällen und Workshopformate.
Anastasiia Lopatiuk (UKR)Upcycling-Künstlerin und Designerin hinter Metafora; verwandelt Textilreste, Plastik, Holz, Papier und alte Objekte in neue funktionale und dekorative Arbeiten.
Fedele Tagarelli (ITA)Elektroingenieur mit Ph.D.; arbeitet an Optoelektronik, Automation, Halbleitern, Mikrostrukturen und experimentellen Setups für extreme Bedingungen.
Rémi Plault (FR)Autodidaktischer Künstler für Metall und kinetische Arbeiten; realisiert poetische Schweißarbeiten, monumentale Installationen und skulpturale Auftragsarbeiten.
Berenike Corcuera (PER / DE)Textil- und Faserkünstlerin; erforscht Spiritualität, Zugehörigkeit und biografische Verwurzelung über textile Handwerkspraxis.
Mélanie Thomas (FR)Industrial Designerin und FabLab-Akteurin; arbeitet zu Inklusion, Barrierefreiheit, Gleichstellung, Low-Tech, Minimalismus und Empowerment.
Jeremy Leung (HK)Musiktechnologe und interdisziplinärer Klanggestalter; entwickelte unter anderem den sonic crystal irido für Audio- und Akustikerfahrungen.
Isabella Anne Kelley (UK)Designer Maker, Silberschmiedin und Schmuckkünstlerin aus Yorkshire; arbeitet mit Silberobjekten und traditionellem Heritage Craft.
Jessica Swift (UK)Junge Künstlerin aus Bradford; arbeitet mit zeitgenössischer Skulptur und abstrakter Malerei und stellt den Prozess des Machens in den Mittelpunkt.
Samantha Yates (UK)Glaskünstlerin aus Bradford; gestaltet botanisch inspirierte Glasarbeiten mit Copper-Foil-Technik und studiert Stained Glass Conservation.
Pavel RuzyakFilmemacher und Co-Initiator von Osveta z.s. Prag; entwickelt Filmbildung für sehbehinderte junge Menschen und arbeitete für makers united an Toy Design.
So fühlt sich Mitmachen an.
Die besten Momente passieren oft nah am Tisch: Hände am Werkzeug, Kinder vor Robotern, konzentrierte Gesichter beim Löten, lautes Staunen in der Arena und kleine Erfolge, die sofort gezeigt werden müssen.
Offen. Sicher. Für alle.
Alle sollen fragen, probieren und lernen können. Diskriminierung, Belästigung und Ausgrenzung haben hier keinen Platz.
Werkzeuge, Maschinen und Experimente werden begleitet. Wer mitmacht, bekommt klare Hinweise und Unterstützung.
Fehler gehören zur Werkstatt. Entscheidend ist, neugierig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und voneinander zu lernen.
Bring deine Idee an den Tisch.
Du willst ausstellen, eine Schulklasse anmelden oder das Festival unterstützen? Dann melde dich frühzeitig. Gesucht sind Angebote, die Besucher:innen aktiv einbinden und zeigen, wie viel Zukunft in Chemnitz und der Maker-Community steckt.
Getragen von Maker-Strukturen.
makers united wird vom Maker e.V. organisiert und gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Kreativwirtschaft, Kultur und Veranstaltungsumfeld umgesetzt.
Stadthalle Chemnitz.
Das Festival findet in der Stadthalle Chemnitz statt: Theaterstraße 3, 09111 Chemnitz. Die Karte wird aus Datenschutzgründen erst geladen, wenn du sie aktiv öffnest.
Angaben zum Anbieter.
- Anbieter
- Maker e.V.
- Anschrift
- Zwickauer Straße 355a, 09117 Chemnitz
- Website
- www.makers-united.de
- info@makers-united.de
- Vorstand
- Katrin Hoffmann / Industrieverein Sachsen 1828 e.V.; Lars Fassmann und Frank Müller / Kreatives Chemnitz
- Inhaltlich verantwortlich
- Lianne van de Laar, lianne@makers-united.de
Vereinszweck
Maker e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung. Der Verein unterstützt Veranstaltungen, Workshops, Vorträge und Mitmachangebote, die MINT-Themen mit Kunst, Kultur und internationaler Maker-Vernetzung verbinden.
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